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Schützengesellschaft 1960 Höchberg e.V.

Albrecht-Dürer-Str. 3
97204 Höchberg

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SG Höchberg - Historie



01.04.1960
Nur ein Aprilscherz? Weit gefehlt! 26 Höchberger Bürger und Bürgerinnen hoben am 01.April 1960 die Schützengesellschaft Höchberg aus der Taufe. Diese 24 Männer und 2 Frauen investierten viel Geld, Zeit und Ihre eigene Arbeitskraft und erreichten so, dass schon bald im Saal des damaligen Vereinslokals "Zum Goldenen Adler" in der Kister Straße in Höchberg der Schießbetrieb aufgenommen werden konnte. Dem folgte der Entwurf eines Emblems und einer Satzung nach den Vorgaben des deutschen Schützenbundes für den Verein. Bewundernswert und kaum mehr vorstellbar ist der Erfolg der Vereinsgründer. Bereits vier Wochen nach der Gründung konnte beim ersten Vereinsgründungsschießen eine Beteiligung von 237 Einzelschützen verzeichnet werden.

1960-1971:                      

Josef Kotz wurde zum ersten Schützenmeister gewählt. Unter ihm erlebte die SG Höchberg sowohl auf sportlicher, als auch gesellschaftlicher Ebene einen enormen Aufschwung. Hierbei wurde der Pflege der mitmenschlichen Kontakte durch diverse Veranstaltungen auch für die ganze Familie (z.B. Fahrten und Ausflüge) besonderes Gewicht zuteil. Schon damals konnte bei den zwei Schießtagen pro Woche eine sehr gute Beteiligung verzeichnet werden, wodurch eine gute und solide Basis für den Verein und seine Weiterentwicklung geschaffen wurde.

1971-1985                       

Bereits ein Jahr später hatte sich die SG Höchberg einen festen Platz im Höchberger Vereinsleben gesichert. In diesem Jahr wurde Leo Billinger zum ersten Schützenmeister gewählt, der dieses Amt zehn Jahre lang unter hohem Engagement und persönlichem Einsatz bekleidete. Im Jahr 1971 wurde Kurt Wölfinger zu seinem Nachfolger gewählt, der während seiner Amtszeit einen Erfolg erreichte an den noch 10 Jahre zuvor keiner gedacht hatte: die Errichtung eines eigenen Schützenheimes!

Die ursprünglich angedachte Errichtung am Sportplatzgelände oder im Industriegebiet konnten nicht verwirklicht werden. Doch die offenen -und mit einer sehr positiven Grundstimmung- geführten Verhandlungen zwischen der SG Höchberg und der Gemeinde sollten dennoch Früchte tragen. Dank des zähen Verhandlungsgeschicks von Kurt Wölfinger mit seinem Bauausschuss und der Gemeinde, vor allem dem damaligen 1.Bürgermeister Werner Hillecke, konnte bereits im Oktober 1974 das neue Schützenheim in der Albrecht-Dürer-Straße bezogen werden.

 

Mit diesem seinem "Lebenswerk" beendete Kurt Wölfinger seine Amtszeit als 1.Schützenmeister und wurde von Aquilin Götz abgelöst. 

In den Jahren ab 1979 ging es unter seinem Bruder Georg Götz als 1.Schützenmeister sportlich und gesellschaftlich stetig bergauf. Es fanden neben dem Gründungsschießen noch die Vereinsmeisterschaften, das Herbst- und Königsschießen mit großen Teilnehmerzahlen statt. Auch das Schießen der örtlichen Vereine konnte immer größeren Zuspruch verzeichnen. 1983 wurde erstmals in der Vereinsgeschichte mit 3 Böllerschüssen die Königsproklamation vor dem Höchberger Rathaus vorgenommen. Bei diesem nächtlichen Spektakel wurde dem neuen Schützenkönig Roland Schulz vom damaligen 1.Bürgermeister Werner Hillecke die Königskette umgehängt. Das war der Beginn einer guten Tradition, denn seit dieser Zeit, führt bis heute der 1.Bürgermeister die Königsproklamation vor dem Rathaus durch.

1985-Heute                      

1985 war das Schützenjahr durch das 25-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe gekennzeichnet. Bereits seit Ende 1983 wurde intensiv geplant, um ein gutes Gelingen zu sichern. Beim Kommersabend am 08.Juni 1985 wurden verdiente Mitglieder des Vereines mit dem Protektorabzeichen in Gold geehrt: Rosa und Leo Billinger, Senta Götz, Kurt Wölfinger und Georg Götz. Das 3 Tage lange Fest fand in einem großen Festzelt auf der Scheckertswiese statt. Die Fahnenweihe, vorgenommen in der Pfarrkirche St. Norbert durch Pfarrer Walter Lederer, war am 16.06.1985 freilich der Höhepunkt des 25-jährigen Vereinsjubiläums. Die Festscheibe des Schirmherrn, Werner Hillecke, wurde in einer feierlichen Zeremonie dem 1. Schützenmeister Georg Götz übergeben. Am großen Jubiläumszug nahmen nicht weniger als 30 ! Vereine aus der näheren und weiteren Umgebung teil. Schützenkönig im Jubiläumsjahr wurde Winfried Kodim.

Im Jahr 1986 besuchten uns unsere Schützenschwestern und Schützenbrüder des Patenvereines Wenkheim zu dem wir eine über viele Jahre bestehende Schützenfreundschaft unterhalten. Dies war natürlich Anlass ein Freundschaftsschiessen zu veranstalten. Der 23.02.1987 bleibt dem Verein in trauriger Erinnerung: An diesem Tag wurde unser langjähriger und hochverdienter Schützenbruder Leo Billinger zu Grabe getragen; er war am 18.02.1987 plötzlich und unerwartet verstorben. Auch der Tod des Mitgliedes Hubert Götz am 22.11.1987 bewegte den Verein. Hubert Götz war über 20 Jahre aktiv für den Verein tätig.

Das Jahr 1988 war besonders von schießsportlichen Erfolgen geprägt. Bei den Rundenwettkämpfen im Gau Würzburg mischten schließlich 6 Höchberger Mannschaften mit. Dank der kontinuierlichen Jugendarbeit hieß der Gaujugendmeister 1990 Patrick Gerschütz und kam von der SG Höchberg.

In diesem Jahr fand ein weiterer Höhepunkt der Vereinsgeschichte statt: Die Gründung der Partnerschaft zwischen der SG Höchberg und der SG Meiningen. Bald nach der öffnung der Grenze im Jahr 1989 wurden auf Initiative des damaligen Jugendleiters Dietmar Meyerhöfer erste Kontakt geknüpft. Nur 4 Monate später war eine 20-köpfige Delegation der Meininger Schützen bei uns in Höchberg im Schützenhaus zu Gast. Seither vertiefen gegenseitige Besuche diese Partnerschaft immer wieder aufs Neue.

Im Juli 1992 starben mit Edmund Seubert und im August 1998 mit Karl Geiger zwei weitere Gründungsmitglieder der Schützengesellschaft Höchberg.

Im Jahr 2000 wurde dann mit einem großen Kommersabend, an dem sowohl Meininger, als auch Wenkheimer Schützen anwesend waren, das 40-jährige Bestehen der SG Höchberg gefeiert.

Bis heute hat sich die Bedeutung des Höchberger Schützenvereines immer weiter gefestigt, so dass die SG Höchberg sich zu einem wichtigen Bestandteil des Höchberger Vereinslebens zählen darf. Sowohl auf sportlicher, als auch auf gesellschaftlicher Ebene werden jedes Jahr aufs neue Höhepunkte gesetzt und somit das Vereinsleben attraktiv und lebendig gehalten.